Sie sind hier, weil Sie eine bestimmte Aufgabe im Kopf haben und wissen wollen, ob sie dabei ist. Statt eines Katalogs, in dem sie stehen müsste, bekommen Sie drei Fragen — und Sie beantworten sie an Ihrer eigenen Aufgabe.
Kommt sie öfter als einmal die Woche vor?
Könnten Sie sie einem neuen Mitarbeiter in fünf Minuten erklären?
Kommt am Ende meistens dasselbe heraus?
Dreimal ja: die Aufgabe ist ein Kandidat. Egal, aus welcher Branche sie kommt und wie sie bei Ihnen im Haus heißt.
Einmal nein, und sie bleibt bei Ihnen. Wo jemand abwägen muss, welcher Auftrag sich lohnt, was der Kunde eigentlich meint oder ob der Preis noch passt, ist es Urteil. Regeln gebe ich an die Maschine. Urteil nicht.
Die Liste ist ein Ausschnitt, kein Sortiment. Steht Ihre Aufgabe nicht dabei, fehlt sie in der Liste — nicht im Angebot.
Einer macht genau einen Handgriff und macht ihn beim letzten Mal so wie beim ersten. Er wird nicht müde, er überspringt kein Feld und er hat keinen schlechten Tag.
Etikett: Agent
Er liest sein eigenes Ergebnis noch einmal: Ist jedes Feld gefüllt? Passt der Text zu dem Foto, aus dem er entstanden ist? Stimmt etwas nicht, macht er es neu — und hört erst auf, wenn es stimmt. Das ist der Unterschied zu einem Makro: ein Makro macht seinen Fehler achtzigmal und merkt ihn nie. Hier fällt er im zweiten Durchgang auf.
Etikett: Agent Loop
Bei größeren Aufgaben macht das nicht einer allein. Einer teilt die Arbeit auf: 80 neue Artikel gehen als 80 einzelne Aufträge weiter, jeder an einen, der nur diesen einen macht. Am Ende geht derselbe über das, was zurückkommt — wie ein Polier, der morgens einteilt und abends abnimmt.
Etikett: Subagenten-Orchestrierung
Keiner von ihnen entscheidet etwas. Sie legen etwas hin, das ein Mensch freigibt: Der fertige Artikel liegt als Entwurf in Shopify oder eBay, Sie lesen ihn, korrigieren und veröffentlichen. Ohne Ihre Freigabe geht nur das raus, was Sie vorher wörtlich festgelegt haben — die kurze Rückmeldung an den Anrufer zum Beispiel.
Das Abtippen fällt weg, das Lesen bleibt. Den Vormittag, der sonst dafür draufging, verbringen Sie beim Kunden.
Die Anfrage von Sonntagabend ist beantwortet und der Termin steht im Kalender, bevor Sie das Handy in die Hand nehmen. Wer größer ist als Sie, hält dafür jemanden im Büro. Sie geben es ab, ohne jemanden einzustellen.
Freitags fahren Sie vom Hof und lassen das Notebook da. Es gibt nichts, was bis Montag von Ihnen abhängt.
Schreiben Sie mir die Aufgabe und wie oft sie vorkommt. Im Erstgespräch gehen wir sie zusammen durch: ob sie die drei Fragen von oben besteht und was daraus gebaut würde. Es kostet nichts — und wenn ich Ihnen abrate, sage ich Ihnen das auch.
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